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Autochthone Bergkristalle aus dem Ulmer Raum

Baier, Johannes

Kurzfassung

Es wird eine Quarzdruse in einer Kalkkieselknolle beschrieben. Die besondere Bedeutung des Fundes besteht darin, daß sich die Druse in den herausgelösten Kammern eines Ammoniten-Phragmokons (Aulacostephanus yo [D’Orbigny]) befindet. Die ausgebildeten Bergkristall-Doppelender erreichen maximale Längen von 3mm. Die Bildung erfolgte synsedimentär bis frühdiagenetisch und kann mit dem Transport - und Akkumulationsprinzip von Landmesser (1993, 1995, 1998) erklärt werden. Dabei müssen günstige kinetische Bedingungen für die Kristallbildung vorhanden gewesen sein.

Keywords

ulmgermanyquartzautochthonous