Field trip guide

Becken – Hang – Plattform-Übergänge im Kimmeridge 1–3 der Nördlichen Frankenalb (Exkursion F am 24. April 2003)

Koch, Roman; Hornung, Thomas; Pfeifenberger, Sandra; Wagner, Karin; Weiss, Christian

Kurzfassung

Seit etwa 110 Jahren (V. Gümbel 1891) wird der Malm in Süddeutschland als eine geologische Abfolge von etwa 500 m Mächtigkeit charakterisiert, die im wesentlichen aus Schwammriffen, (Massenkalken, „Riff-Fazies“), Bankkalken („Normalfazies“) und Mergeln besteht. Diese sehr vereinfachte Sichtweise des Aufbaus einer sedimentären Abfolge schien vorwiegend durch paläontologische Untersuchungen in den 60-er bis 70-er Jahren bestätigt zu werden (Geyer 1962, Gwinner 1971, Hiller 1964, Wagenplast 1972, Ziegler 1977). Im Laufe der letzten 20 Jahre wurden zunehmend sedimentologisch-fazielle und neuere paläontologische Untersuchungen zur Genese von „Schwamm-Algen-Riffen “ (Spongiolithe), wie die Massenkalke des Malm bisher allgemein undifferenziert genannt wurden, durchgeführt.

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