Obituary

Nachruf für Hermann Habicht

Koch, Edwin

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 88 (2006), p. 491 - 492

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published: Apr 18, 2006

DOI: 10.1127/jmogv/88/2006/491

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Kurzfassung

Hermann Habicht wurde am 16. April 1924 in Stettin geboren. Dort besuchte er die Volksschule und bis zum Abitur das Realgymnasium. 1942 konnte er soeben noch in Berlin das Studium der Geologie beginnen –schon als Schüler galt sein Interesse ganz den Steinen und ihrer Wissenschaft–, bis er im selben Jahr zur Wehrmacht eingezogen wurde. Er war bis 1945 Soldat und geriet aus einem Lazarett in Flensburg heraus in britische Kriegsgefangenschaft. Die Rückkehr nach Stettin verbot sich. Er fand Zuflucht bei Verwandten bei Kassel. Das so lange unterbrochene Studium der Geologie setzte Hermann Habicht 1947 Marburg fort und wechselte schließlich nach Mainz zu Professor H. Falke, wo er 1951 mit einer Arbeit über „Stratigraphische und fazielle Untersuchungen im Bereich der Lemberg- und Obermoscheler Kuppeln (Nordost-Pfalz)“ (veröff. in: Z. deutsche geol. Ges., 104, 1952) promoviert wurde. 1951 nahm Hermann Habicht Verbindung zu Wintershall AG in Bruchsal auf und wurde mit Kartierungen in der Nahesenke und Nachbarregionen beauftragt und daraufhin von Wintershall fest angestellt. Er verbrachte sein Berufsleben ganz bei Wintershall mit den Stationen der geologischen Büros Bruchsal, Überlingen und ab 1969 Memmingen, wo er auch in das Sachgebiet der Lagerstättengeologie eingearbeitet wurde und dieses Büro seit 1972 leitete, bis er 63-jährig 1987 in den Ruhestand ging.

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