Obituary

Nachruf für Karl Schädel

Schreiner, Albert

Kurzfassung

Am 03. Mai 2005 ist Dr. Karl Schädel in Staufen bei Freiburg i. Br. gestorben. Er erlag einer Krebserkrankung, die er über ein Jahr lang mit Operationen und Therapien mutig und hoffnungsvoll ertragen hat. Wie in den Jahren davor fuhr er auch während der Krankheit, soweit es ging, in den Schwarzwald zur Erholung, zum Holzmachen für den Kachelofen, zum Pilze sammeln und um geologischen Problemen nachzugehen. Er ist am 13. Oktober 1923 in Insterburg/Ostpreussen, wo sein Vater Chefredakteur war, geboren. Nach dessen Entlassung, weil er mit der politischen Entwicklung zum NS-Staat nicht einverstanden war, zog die Familie, die Eltern und zwei Söhne nach Tübingen, in die Heimat der Mutter. In Tübingen ging Karl Schädel zunächst in das Uhland-Gymnasium und lernte Latein und Griechisch. Noch in hohem Alter konnte er Sprüche in diesen Sprachen zitieren. Nach 3 Jahren wechselte er in die Kepler-Oberrealschule in Tübingen, an der er im Februar 1942 das Abitur machte. Ich war in der Parallelklasse und habe ihn als Schulkameraden kennen gelernt, der vor keiner Autorität zurückschreckte.

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