Field trip guide

Münster, Ziegel und Zement – Geologische Stadtwanderung in Ulm (Exkursion M am 30. April 2011)

Geyer, Matthias

Kurzfassung

Die ersten Beschreibungen zur Geologie von Ulm und seiner Umgebung stammen von Bühler (1837) und Leube (1839). Wenig später erfolgte im Zuge der württembergischen geologischen Landesaufnahme die Herausgabe der geologischen Atlasblätter im Bereich von Ulm. Ulm war 1962 Tagungsort der 82. Jahrestagung des Oberrheinischen geologischen Vereins. Aus Anlass dieser Tagung entstand auch ein Exkursionsführer zur Umgebung von Ulm (Geyer & Gwinner 1961). Nach der Erstellung einer geologischen Karte zum Stadtkreis Ulm und dem Erscheinen einer ersten populärwissenschaftlichen Broschüre zur Stadtgeologie von Ulm fand 2006 eine Fachtagung der Fachsektion Geotop der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) statt. In einem umfangreichen Begleitbuch wurde auch eine geologische Stadtexkursion vorgestellt. In einer Zusammenstellung gibt Baier (2010) einen Überblick zu den geologischen Verhältnissen in Ulm und der unmittelbaren Umgebung. Der vorliegende Artikel greift auf die erwähnte Literatur zurück, wobei zusätzlich noch die Ergebnisse einer Zusammenarbeit mit dem Münsterbauamt zur Herkunft historischer Bausteine vorgestellt werden. Die zur Stadt Ulm gehörenden Teile des Hochsträß mit der bei Ermingen aufgeschlossenen Turritellenplatte sowie die gesamthafte Vorstellung der Bausteine des Ulmer Münsters sind Gegenstand anderer Artikel in diesem Band und werden demzufolge hier nicht behandelt.

Keywords

StadtgeologieUlmTurritellenplattegermany