Field trip guide

Der Energie-Standort Lubmin. Vom DDR-Kernkraftwerk zum europäischen Energie-Drehkreuz (Exkursion A am 10. April 2012)

Hemmer, C.; Niedermeyer, R.-O.

Kurzfassung

Das Gebiet östlich des Seebades Lubmin an der Südküste des Greifswalder Boddens war und ist seit den frühen 1970er Jahren ein bedeutender überregionaler Energie-Standort. Das Atomkraftwerk (AKW) Lubmin bei Greifswald war seit 1973 bis zur deutschen Wiedervereinigung in Betrieb und wird derzeit zurückgebaut. Nach 1990 begann auf dem Werksgelände die Errichtung des Zwischenlagers Nord (ZLN) Rubenow, in das seither Material der im Abbau befindlichen Reaktorblöcke in Lubmin und Rheinsberg, u. a. abgebrannte Brennelemente in Castor-Behältern und große Bauteile wie Reaktordruckbehälter und Dampferzeuger, eingelagert werden. Das Geologische Landesamt Mecklenburg-Vorpommern, bzw. der spätere Geologische Dienst im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg -Vorpommern, war als Behördengutachter in die Baugrund-Erkundung und -Konditionierung für das Zwischenlager und dessen Errichtung fachbegleitend mit. Die Exkursion stellt die Geschichte dieses Standorts vor.

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