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Populationen der Kleinsäuger der Auenbiotope des West- und Zentralkaukasus.

[Populations of small mammals in alluvial floodplain biotopes of the West and Central Caucasus]

Jasniy, E.; Sarawaiskiy, A.

Large Rivers Vol. 9 No. 3-4 (1996), p. 321 - 337

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published: Feb 12, 1996

DOI: 10.1127/lr/9/1996/321

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ArtNo. ESP142010103007, Price: 29.00 €

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Kurzfassung

Der Kaukasus gehört zu den Gebirgen der Erde, die sich durch einen sehr hohen Grad natürlicher Diversität auszeichnen. Innerhalb des West- und Zentralkaukasus kann man vier Varianten der Landschaftsgliederung ausweisen (Belonowskaja et al. 1994, Abb. 1). Die Kubanischen und Kolchidischen Varianten werden durch die humiden Landschaften im Kaukasus charakterisiert, die Elbrusische Variante durch das Fehlen der Wälder aufgrund der Wirkung der trockenen Luftmassen von Ziskaukasien und der kalten Luftmassen, die sich über den Elbrusgletschem bilden (Gerasimov 1979). Die Terskij-Variante liegt an der Grenze zwischen West- und Ostkaukasus und vereint in sich deren Naturzüge. Im Gebirge sind die Flußauen in der Regel nicht breit, und die Flächen der Auenbiotope in den Grenzen der Täler sind kleiner als die Biotope auf den Abhängen der Berge. Andererseits ist für das Gebirge die höhere Dichte des Flußnetzes kennzeichnend. Demzufolge ist die gesamte Fläche der Auenbiotope bedeutend. Diese Tatsache läßt die Auenökosysteme als wichtige Bausteine der Biotopstruktur der Gebirgsländer betrachten. Die Aufgabe dieser Arbeit besteht in der Bestimmung der Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Auen- und typischen Hochzonalbiotopen sowie in der Bestimmung der ökologischen Rolle der Auenökosysteme und ihrer Bedeutung für den Naturschutz.

Keywords

AuenbiotopDiversitätFlußauenKaukasus