Original paper

Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik - Möglichkeiten und Grenzen der Fernerkundungskontrolle

Büker, Cordt; Lettau, Thomas

Kurzfassung

Die Fernerkundungskontrolle ist das bevorzugte Verfahren bei den beihilferechtlich vorgeschriebenen Stichprobenprüfungen der europäischen Direktzahlungen in der Landwirtschaft. Aufgrund der Umstellung der europäischen Agrarpolitik (GAP) ab 2014 werden die gegenwärtig ausgehandelten neuen Bedingungen unter der Fragestellung der Prüfbarkeit mittels Fernerkundung diskutiert. Zum größten Teil werden diese Bedingungen jedoch auch in Zukunft fernerkundlich überprüfbar sein; die Greening-Vorgaben der Anbaudiversifizierung, der Dauergrünlanderhaltung und der ökologischen Vorrangflächen gehen nur wenig über die bisherigen Anforderungen an die Antragstellung hinaus.

Abstract

The Reform of the Common Agriculture Policy – Potentials and limits of Remote Sensing Controls. Control with Remote Sensing (CwRS) is the preferred technique used for legally required sample checks of EU direct payments in agriculture. Based on the adjustment of the Common Agricultural Policy (CAP) from 2014 onwards the currently negotiated conditions are discussed under the question of technically feasible CwRS. For the most part these conditions could be checked by remote sensing in the future. The greening conditions of crop diversification, maintenance of permanent pastures and ecological focus areas are not far beyond the current requirements of the application. Die Fernerkundungskontrolle ist das bevorzugte Verfahren bei den beihilferechtlich vorgeschriebenen Stichprobenprüfungen der europäischen Direktzahlungen in der Landwirtschaft. Aufgrund der Umstellung der europäischen Agrarpolitik (GAP) ab 2014 werden die gegenwärtig ausgehandelten neuen Bedingungen unter der Fragestellung der Prüfbarkeit mittels Fernerkundung diskutiert. Zum größten Teil werden diese Bedingungen jedoch auch in Zukunft fernerkundlich überprüfbar sein; die Greening-Vorgaben der Anbaudiversifizierung, der Dauergrünlanderhaltung und der ökologischen Vorrangflächen gehen nur wenig über die bisherigen Anforderungen an die Antragstellung hinaus.