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Zur Zeitlichkeit postvariscischer Tektonik im südwestlichen Teil des Münsterschen Kreidebeckens

Wrede, Volker

Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften Heft 73 (2011), p. 183 - 189

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published: Feb 17, 2011

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Kurzfassung

Anhand von gut dokumentierten Steinkohle-Explorationsbohrungen im Raum Marl und Wulfen im nördlichen Ruhrgebiet lassen sich die postvariscischen Bewegungsabläufe an mehreren größeren Störungen rekonstruieren. Dabei bestätigt sich die bereits ältere Erfahrung, dass die Störungen jeweils individuelle Bewegungsgeschichten aufweisen. Für die oberkretazische Inversionsphase wurden die Bewegungsgeschwindigkeiten ermittelt, die zwischen rund 10 mm/1000 a bis maximal über 100 mm/1000 a betrugen. Am Ostendorf-Sprung setzten diese Bewegungen bereits im Cenoman ein und liefen als ein kontinuierlicher Vorgang ab, der im unteren Santon seinen Höhepunkt erlebte.

Keywords

faultingruhr areagermanyfault movemementratescretaceousgermany