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Taunus

Anderle, Hans-Jürgen; Hottenrott, Martin

Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften Heft 75 (2011), p. 344 - 354

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published: Oct 30, 2011

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Kurzfassung

Der Taunus wird begrenzt durch die Lahn im Norden und die Wetterausenke im Osten. Die südliche Grenze wird durch die Mainebene und den Rheingau gebildet, der Mittelrhein markiert bis zur Lahnmündung die Westgrenze. Das Paläozän von Hahnstätten besteht aus überwiegend feinkörnigen, vorwiegend roten, feingeschichteten Sedimenten mit Einlagerungen von bis dmmächtigen Feinsanden. Es führt in grauen bis dunkelbraunen Einlagerungen rund 90 verschiedene Formarten und Gruppen von Pollenkörnern und Sporen sowie auch einige Algenformen des Süßwassers. Eingelagert wurden diese Sedimente in einer Höhle in devonischem Massenkalk. Durch das Auffinden seltener, stratigraphisch besonders wichtiger Arten, gelang es, im Höhlenprofil von Hahnstätten einen Altersunterschied festzustellen. Demnach gehört das Untere Profil der SPP-Zone 7 a an (Hannoversches Pollenbild) und damit in das jüngere tiefere Paläozän. Die Mikrofloren des Oberen Profils datieren in den Bereich der SPP-Zone 7 b (Viesener Pollenbild) bis SPP-Zone 8 (Brandenburger Pollenbild) und damit in das mittlere Paläozän der Gliederung von Krutzsch (1966).

Keywords

taunuslahnwetterautertiarystratigraphygermany