Original paper

Gemeinsam für die Region - Best Practice-Beispiele interorganisatorischer Zusammenarbeit beim Aufbau des Geoparks Bayern-Böhmen

Göbel, Jana; Peterek, Andreas

Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften Heft 76 (2011), p. 13 - 14

1 references

published: May 26, 2011

BibTeX file

ArtNo. ESP171907600007, Price: 8.00 €

Download preview PDF Buy as PDF

Kurzfassung

Der grenzüberschreitende Geopark Bayern-Böhmen liegt in Nordostbayern und Nordwestböhmen. Mit einer Fläche von rund 7. 500 km2 ist er einer der größten Geoparke in Europa. Organisatorisch besteht der Geopark aus drei Einheiten: dem bayerischen Teil (auf einer Fläche von vier Landkreisen mit rund 4. 500 km2) sowie den beiden tschechischen Teilen Egeria (Region Karlovy Vary) und Geoloci (Landkreis Tachov, Region Pilsen). Der bayerische Teil ist seit Anfang 2011 als Nationaler Geopark in Deutschland, der Teil Egeria seit Juni 2010 als Nationaler Geopark in Tschechien anerkannt. Die Zertifizierung der Teilregion Geoloci wird voraussichtlich im Juni 2011 erfolgen. Der bayerische Teil des Geoparks ist seit 2005 im Aufbau. Über Beschlüsse der Kreisgremien aller vier beteiligten Landkreise und mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union und des Freistaates Bayern (Umweltministerium) konnte der notwendige finanzielle Rahmen für die Einrichtung einer Geschäfts- und Koordinationsstelle geschaffen werden. Diese setzt seitdem mit unterschiedlichen Partnern Maßnahmen zur Schaffung geotouristischer Attraktionen um, vernetzt die verschiedenen Geopark-relevanten Einrichtungen und wirbt in Kommunen und in der Öffentlichkeit für das Projekt.

Keywords

geoparkgeotopebavariabohemiaczech republicgermany