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Geotope im Nationalen Geopark Eiszeitland am Oderrand

Schlaak, Norbert

Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften Heft 81 (2013), p. 65 - 65

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published: Apr 24, 2013

DOI: 10.1127/sdgg/81/2013/65

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Kurzfassung

Der Geopark “Eiszeitland am Oderrand” befindet sich in einer der markantesten Glaziallandschaften des Norddeutschen Tieflands. Die heutige Oberflächengestaltung erfolgte vor allem während des Pommerschen Stadiums (Pommern-Phase) der weichselkaltzeitlichen Inlandvereisung vor etwa 16000 bis 15000 Jahren. Im Geopark sind alle Bildungen der glazialen Serie (Grundmoräne, Endmoräne, Sander, Urstromtal) modellartig ausgeprägt. Neben den Elementen der glazialen Serie existieren im Gebiet weitere bedeutende geologische Sonderformen wie Kames, Oser, Drumlins, Glazialseen, naturnahe Bachtäler, Dünen, bedeutende geologische Aufschlüsse und über 100 große Findlinge. Von diesen ist ein großer Teil wegen der überregionalen Bedeutung als geologisches Naturdenkmal (Geotop) ausgewiesen. Geotope oder geologische Naturdenkmale sind Orte schützenswerter unbelebter Natur, die Kenntnisse über die Entwicklung der Erde und des Lebens vermitteln. Sie können natürliche geologische und geomorphologische Bildungen der Erdoberfläche, aber auch geologische Aufschlüsse in Form von künstlichen Freilegungen von Gesteinen und Böden sein. Im Geopark “Eiszeitland am Oderrand” existieren etwa 200 Geotope.

Keywords

geotpopemoraineoder rivergermanyweichselian