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Geodiversitätserfassung im Rahmen des Geotopkatasters des Landes Schleswig-Holstein

Grube, Alf

Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften Heft 81 (2013), p. 42 - 42

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published: Apr 24, 2013

DOI: 10.1127/sdgg/81/2013/42

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Kurzfassung

Der Begriff „Geodiversität“ beschreibt die existierende Vielfalt von Gesteinen, Sedimenten, Fossilien, Mineralien, Landschaften und Böden. Er schließt die natürlichen Faktoren, die zu deren Bildung führt, ein (Gray 2004). Schleswig-Holstein besitzt aufgrund seiner geologischen Entstehungsgeschichte eine beeindruckend große Geodiversität (Grube 2008). Besonders hervorzuheben sind Oberflächenformen und Aufschlüsse, die von internationaler wissenschaftlicher Bedeutung sind. Hierzu zählt z. B. die Liether Kalkgrube. Die fachbehördlichen Aufgaben des Geotopschutzes in Schleswig-Holstein werden vom Geologischen Dienst im LLUR wahrgenommen. Hierzu zählen die Erfassung, Abgrenzung und die Bewertung von Geotopen (Ad-hoc-AG Geotopschutz 1996). Geotop-Erhebungen stützen sich auf die publizierte Literatur und geologische Kartenwerke sowie unveröffentlichte Gutachten, Diplomarbeiten, Exkursionsführer usw.. Zudem werden weitere Informationen im Gelände oder per Luftbild erhoben. Als besonders wertvoll hat sich die Geotopkartierung in Zusammenhang mit der geologischen Landesaufnahme erwiesen. Im Rahmen der Aktualisierung des Geotop-Katasters wurde eine Liste der in Schleswig-Holstein vorhandenen Geotope erarbeitet. Sie umfasst inzwischen mehr als 200 Geotop-Typen.

Keywords

geodiversityrocksfossilsnatural resourcesschleswig-holsteingermanygeotope preservation