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Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen/Grimma

Tagungsort,

Kurzfassung

Grimma, die heute flächenmäßig viertgrößte Stadt im Freistaat Sachsen mit rund dreißigtausend Einwohnern, entstand aus einer Siedlung, die nur wenige Kilometer nördlich der Vereinigung von Zwickauer und Freiberger Mulde in der zweiten Hälfte des 12. Jh. gegründet wurde. Der Stammvater des sächsischen Königshauses aus der albertinischen Linie des Hauses Wettin, Albrecht der Beherzte, wurde 1443 in Grimma geboren. Vom späten Mittelalter bis ins 20. Jh. war Grimma ein wirtschaftlich prosperierender Standort in der Nachbarschaft der Handelsmetropole Leipzig. Die strategisch günstige Siedlungslage hatte bis in die jüngste Vergangenheit hinein jedoch den Nachteil, dass Grimma im Laufe der Jahrhunderte häufig mit Hochwasser, zuletzt 2002 und 2013, zu kämpfen hatte.

Keywords

GrimmaSachsenWettinalbertinischMittelalterSiedlungHochwasser