Original paper

The West Pomerania coastal dunes alert state of their development

Łabuz, Tomasz A.

Abstract

Polish coastal dunes are mostly eroded by the sea and human activity. Each year, storms result in coastline retreat and narrowing of the dune belt. Additionally, longer and longer sections of the coast are being developed, mostly for tourist purposes. In effect, natural dune communities and the natural protection are disappearing in the area of the developed sea-coast. Increasingly numerous protective measures are implemented to counteract these adverse tendencies. Longer and longer sections of the coast are being artificially supported and dunes are being supplemented with coastal protection structures. This paper presents some own field results from coastal dunes of the western sea coast of Poland from Świnoujście to Kołobrzeg (428 and 329 the Polish kilometre grid of Polish Maritime Offices). This study is based mostly on levelling measurements along the selected coastal profiles. The superimposition of these profiles reveals changes in the coastal relief. Additionally, sediments were sampled for analysis; the run-ups of storm surges were determined. The results prove that storm surges are the main factor behind coastline retreat in the investigated area of the Polish Baltic coast.

Kurzfassung

Es werden Geländeergebnisse an Meeresdünen des westlichen Teils der polnischen Ostseeküste von Świnoujście/Swinemünde bis Kołobrzeg/Kolberg (Kilometrierung der polnischen Küste: 428-329 km) dargestellt. Die Dünen der polnischen Küste werden in der Mehrheit von der Ostsee und durch die Tätigkeit des Menschen zerstört. Immer längere Strecken der Dünenküste werden (vor allem durch touristische Objekte) bewirtschaftet. Die Stürme verursachen jedes Jahr ein Zurückweichen des Ufers und eine Verengung des Dünenstreifens. Die natürlichen Dünenansammlungen und der natürliche Schutz des bewirtschafteten Meeresufers schwinden. Aus diesem Grund werden immer mehr Küstenschutzmaßnahmen getroffen. Immer längere Strecken des Ufers werden künstlich versorgt, und die Dünen werden mit Uferschutz-objekten bebaut. Die Untersuchung bestand vor allem aus Messungen mit einem Nivellierungsinstrument entlang ausgewählter Uferprofile, um Änderungen des Uferreliefs zu vergleichen. Den Dünen wurden außerdem Sedimentproben entnommen. Aus den Profilen lassen sich Reichweiten der Sturmfluten ableiten. Die Ergebnisse beweisen, dass die Sturmfluten den Hauptfaktor für das Zurückweichen der polnischen Küste bilden. Die maximale Reichweite des Wasserzustroms auf das Ufer während des Sturms beträgt 3,2 m ü. d. M. Das verursacht das Auswaschen aller Strandformen mit Höhen geringer als 3,2 m ü. d. M. Auf den analysierten Uferprofilen zogen sich die Dünen 4-5 m nach jedem Sturm mit dem Wasserstand 1 m über dem Mittelwert zurück. Die mit Pionierpflanzen bedeckten Wälle der vorderen Düne sind schon im Schwinden begriffen. Am häufigsten ist der Dünenwall eng mit einem Kliffabschnitt des Seehanges verbunden. An den analysierten Stellen ist die Versandung des Strandes ungenügend und nach jedem Sturm mit dem o. g. Ostseewasserstand wird der Strand ausgewaschen. Die Ursache bildet die niedrige Höhe der Strände, die nicht 2 m ü. d. M. überschreiten.

Keywords

baltic seapolandcoastdunes erosionstorm surges