Original paper

Post-industrial landscape transformation and its application for geotourism, education and recreation – an example of the Wide Mt. near Strzegom, Lower Silesia/Poland

Tokarczyk-Dorociak, Katarzyna; Lorenc, Marek W.; Jawecki, Bartosz; Zych-Głuszyñska, Katarzyna

Abstract

Granite and kaolin clay are chief geological reserves of the Strzegom municipality and both are currently mined commercially, while basalt used to be mined in the past. An abandoned basalt quarry allows us to see the full lifecycle of a mine, particularly its last stages. The basalt quarry in Strzegom is situated on a plot with an area of 5.1434 ha. Commercial basalt mining on the Wide Mt. in Strzegom began in the 19th century. The mine was shut down in 1981 after the extraction of about 86 % of documented resources. In 1986, due to heavy exhaustion of the granite bedrock and the creation of an area of protected landscape, the Chief National Geologist revoked the decision from 1964, thus ruling out any possibility of commercial mining in that area. The last stages of the mine's life do not involve human involvement. The area is undergoing mine reclamation through ecological succession only. Currently, the pit is filled with water, partially overgrown with reed, with sharp cliff sides, going all the way down into the water. Leaving the mine to heal naturally has given great environmental results. Geological formations in the area have provided habitat for rock plants and heat-loving plants. Lack of human intervention in the profile of the pit had no negative effect on the site. A landscape analysis of the area has confirmed that it is of high ecological value. Therefore, the quarry meets all the requirements to be included on the list of historical quarries. We have to make sure that the last stage in the life of this mine does not become less attractive and important for the economy than in the days when it was still operational.

Kurzfassung

Granit und Kaolin sind geologische Hauptressourcen der Gemeinde Strzegom. Zurzeit werden diese beiden Rohstoffe industriell abgebaut, aber in der Vergangenheit wurde hier auch Basalt gefördert. Der heute stillgelegte Basaltsteinbruch lässt den vollen Lebenszyklus einer Abbaustätte mit den besonderen Eigenschaften seines letztens Stadiums nachvollziehen. Der Basaltsteinbruch in Strzegom umfasst eine Gesamtfläche von 5,1434 ha. Der industrielle Basalt-Abbau hat im 19. Jahrhundert begonnen und der Betrieb wurde im Jahre 1981 nach dem Abbau von ca. 86 % der erkundeten Ressourcen beendet. Im Jahre 1986 wurde daher der Abbau wegen der nahezu vollständigen Erschöpfung der Lagerstätte und wegen des Auslaufens der Befreiung vom Naturschutz durch den Hauptstaatsgeologen aus dem Jahre 1964 endgültig eingestellt. Weil die Rekultivierung einzig und allein über die biologische Sukzession erfolgte, wird die letzte Stufe des Tagebaus ohne Engagement des Menschen umgesetzt. Zurzeit ist der Steinbruch mit Wasser gefüllt, die Ufer sind teilweise mit Schilf bewachsen oder sind im Bereich steiler Böschungen ohne Vegetation ausgebildet. Die natürliche Sukzession erbrachte sehr wertvolle Ergebnisse: So bieten die Basaltwände des Steinbruches einen wertvollen Lebensraum für fels- und wärmebedürftige Pflanzengruppen. Da der Mensch die Form der Böschungen nicht veränderte, werden diese Pflanzenvergesellschaftungen auch nicht gefährdet. Die Landschaftsanalyse bestätigt, dass das Gebiet einen hohen ökologischen Wert besitzt. Die genannten Argumente belegen, dass der Steinbruch alle Anforderungen erfüllt, um in ein Projekt für die Aufwertung historischer Steinbrüche eingebunden zu werden. Außerdem wird dadurch dafür gesorgt, dass die letzte Phase dieses Tagebaus nicht weniger attraktiv und wichtig für die regionale Wirtschaft ist, wie zu seinen Abbauzeiten.

Keywords

excavationminingbasaltlandscapeland rehabilitationquarry