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Über die Grenze zwischen Zechstein und Buntsandstein in Mitteldeutschland

Picard, Edmund

Kurzfassung

In einer Abhandlung über ,Die Grenze zwischen Zechstein und Buntsandstein in Mittel- und Ostdeutschland" (Zeitschr. f. Naturw., 86. Bd., Heft 2/3, 1916, S. 195) hat SCUPIN die von mir in der Mansfelder Mulde als ,Unterer Bröckelton" bezeichneten Schichten an der Basis des Unteren Buntsandsteins wieder als ,obere Zechsteinletten" zum Zechstein gestellt. Er geht von der Auffassung älterer Autoren (LASPEYRES, SPEYER, v. FRITSCH, KAYSER) aus, die den oberen Zechstein über dem Stinkschiefer beginnen ließen und den Unteren Bröckelton (su1) damit vereinigten. Aus meinen Ausführungen geht klar hervor, daß ich als Unteren Bröckelton nur die tonigen Ablagerungen im Hangenden des Jüngeren Steinsalzes bezeichnet habe, und ich halte die von mir gezogene Grenze zwischen Zechstein und Buntsandstein in der Mansfelder Mulde auch jetzt noch aufrecht. ...