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Entnahme und petrographische Bearbeitung der Spülproben in der Bohrung Senden

Richwien, J.

Kurzfassung

Um weniger kernbohren zu müssen, wurde den Spülproben größere Aufmerksamkeit geschenkt, und es wurden an ihnen petrographische und Lumineszenz-Untersuchungen durchgeführt. Bei jedem vollen Meter des Bohrlochs wurden 50cm3 Bohrgut entnommen, die einzelnen Gesteinsbröckchen je nach Art ihrer Gesteinsart ausgelesen und ihr prozentuales Mengenverhältnis zueinander festgestellt. Auf diese Weise konnte das petrographische Profil recht gut erfaßt werden. Auch die Festsetzung der Kernstrecken ließ sich so günstiger als bisher durchführen. Die Lage der Flöze konnte mit Hilfe des Bohrfortschritts meistens festgestellt werden. Ein Vergleich mit den Schlumberger-Kurven zeigte, daß der so gefürchtete Nachfall prozentual nicht so stark in Erscheinung tritt, wie man gemeinhin annehmen zu müssen glaubt.