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Die Lagerstätten nutzbarer Steine und Erden im Westerwald

Ahrens, Wilhelm

Kurzfassung

Ein wesentlicher Zweck dieses Vortrages war es, den allgemeinen Rahmen für die Exkursionen B 2 und C 3 zu geben. Aus diesem Grunde werden nur die an diesen Tagen besuchten Lagerstätten ausführlicher behandelt. Darüber hinaus wurde auf einige Probleme eingegangen, deren Erörterung im Gelände zu weit geführt hätte, vor allem auf solche Fragen, deren wissenschaftliche Bearbeitung dringend notwendig und zur Zeit auch durchführbar ist. Die geologischen Karten des Westerwaldes sind sehr alt und längst vergriffen. Die vom Verfasser (1931 bis 1939) durchgeführten Neuaufnahmen wurden 1940 in einer Karte 1:50 000 zusammengefaßt, deren Druck bis zur Grenzkorrektur gefördert werden konnte. Dann wurden die Steine bei einem Luftangriff vernichtet. - Die Neuaufnahmen sind im Manuskript erhalten. Sie sollen jetzt im Gelände revidiert werden, so daß in absehbarer Zeit mit dem Erscheinen der "Karte des Westerwälder Tertiärs 1:50 000" gerechnet werden kann. Wenn man von Steinen und Erden im Westerwald spricht, denkt man zunächst an Ton, Quarzit und Basalt. Daneben gibt es aber noch andere nutzbare Gesteine, deren allgemeine volkswirtschaftliche Bedeutung allerdings wesentlich geringer ist als die der obengenannten. Ich denke dabei vor allem an die sauren und intermediären Ergußgesteine, die auch heute noch in der Steinindustrie wegen ihrer vielseitigen Verwendbarkeit eine Rolle spielen.