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Probleme präkambrischer Schichtenfolgen im Irumiden-Orogen.

Ackermann, E.

Kurzfassung

Nach kurzem Überblick über die Stratigraphie, welche zwischen dem Südzipfel des Kongogebietes und dem Nordende des Nyassa-Sees 1958 auf einer Expedition in Begleitung von Dr. A. FORSTER durch Auswertung der Kreuzschichtung vom Vortragenden in über 22 000 m mächtigen, flyschartigen Sedimentfolgen erarbeitet wurde, wird das Problem der Genese der Bemba-Schichten erörtert. In mehrfacher Hinsicht der alpinen Molasse vergleichbar, folgen diese nach der Hauptfaltung diskordant über dem Flysch, werden aber noch von spätorogenen Bewegungen der Irumiden betroffen. Für stratigraphische Korrelationen ist wichtig, ob die grobklastischen Basalschichten mit groben, schlecht sortierten Konglomeraten (Riesengerölle und Blöcke) und eingeschalteten Horizonten aus Feinmaterial mit eckigen Fragmenten als Fanglomerate oder Tillite zu deuten sind.