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Die Aufteilung der Hersfelder Gruppe des Mittleren Buntsandsteins

[The division of the Middle Buntsandstein in the Hersfelder Gruppe, Germany]

Laemmlen, Manfred

Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 112 Heft 3 (1961), p. 491 - 512

27 references

published: Apr 1, 1961
published online: Sep 1, 2017

DOI: 10.1127/zdgg/112/1961/491

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Kurzfassung

Während der Mittlere Buntsandstein in Niedersachsen von Anfang an in vier deutlich abgegrenzte Gruppen unterteilt werden konnte, gelang in Hessen, im Hersfelder Faziesbereich und am Hohen Meißner zunächst nur eine Untergliederung in drei Gruppen. Im Vergleich mit der hannoverschen Gliederung umfaßt dabei die "Hersfelder Gruppe", die den mittleren und zugleich komplexesten Teil des hessischen Mittelbuntsandsteins darstellt, die "Detfurther" und die "Hardegsener Gruppe". Bei der Aufnahme eines auf der Hunsrück-Oberharz-Schwelle gelegenen Spezialprofils bei Hoheneiche (zwischen Sontra und Eschwege) gelang dann zum ersten Male in diesem Raum eine Trennung der "Hersfelder Gruppe" in zwei rhythmisch aufgebaute Teile, die sich bis in die Einzelheiten mit der "Detfurther Gruppe" und der "Hardegsener Gruppe" der niedersächsischen Gliederung parallelisieren lassen. Neuere Untersuchungen auf dem Blatt Bad Hersfeld ermöglichten es im Anschluß daran auch in diesem Raum eine kartenmäßige Unterteilung der "Hersfelder Gruppe" durchzuführen. Die neue Viergliederung im mittleren Hessen entspricht der niedersächsischen Gliederung des Mittleren Buntsandsteins. Obgleich die Korrelation der Schichtglieder des Mittleren Buntsandsteins damit nun von Niedersachsen bis in die Rhön hinein sichergestellt ist, wurde für den Raum zwischen Hunsrück-Oberharz-Schwelle einerseits und Spessart-Rhön-Schwelle andererseits eine eigene und neue Namengebung eingeführt, die hier angewendet wird.

Keywords

Mittlerer BuntsandsteinFaziesbereichKorrelationSpessart-Rhön-SchwelleHunsrück-Oberharz-SchwelleNiedersachsenGermany