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Hydrogeologie des Thüringer Beckens

Hoppe, W.

Kurzfassung

Die Grundwasserführung der Formationen, die am Aufbau des Thüringer Beckens beteiligt sind, wird in Ergiebigkeiten bei den Pumpversuchen und in der spezifischen Ergiebigkeit zum Ausdruck gebracht. Durch die große Zahl der Wasserbohrungen in diesem Gebiet bestehen die Voraussetzungen für diese zahlenmäßigen Angaben der Grundwasserführung. Die Ergebnisse der hydrogeologischen Untersuchungen finden weiter ihre Auswertung in einer Grundwasserhöffigkeitskarte und in einer Grundwasserhärtekarte, beide i. M. 1:200 000. In der Grundwasserhöffigkeitskarte werden folgende Ausscheidungen der zu erwartenden Ergiebigkeiten im Pumpversuch vorgenommen (Angabe m3/Std.): 2, 2-10, 10-20, 20-30,30-40, 40-60 und mehr. Auf der Karte sind ferner die Quellen mit einer Schüttung von 1000 m3/Tag dargestellt. Die Karte zeigt die Grundwasserarmut des Beckens. Nur in kleinen Gebieten werden Ergiebigkeiten von 40-60 m3/Std. und mehr erreicht. Die Grundwasserhärtekarte bringt die Gebiete mit einer Gesamthärte von 4-8° und z.T. weniger als 4°, 8-12°, 12-18°, 15-20°, 20-25°, 30° und mehr. Ferner werden die Stellen hervorgehoben, an denen durch Aufsteigen von Tiefenwässern sehr hohe Verhärtungen oder Versalzungen des Grundwassers eintreten können.