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Prä-Zechstein unter Nordwestdeutschland

v. Gaertner, H. R.

Kurzfassung

Die Bohrungen der letzten Jahre haben in weiter Verbreitung karbonische und rotliegende Gesteine im Untergrund von Nordwestdeutschland nachgewiesen. Das Rotliegende zeigt auch außerhalb des Schleswig-Holsteinischen Beckens Anklang an Salinarbedingungen, wie besonders von den Herren FABIAN und MÜLLER in einer im Druck befindlichen Arbeit betont wird. In Geröllen, an wenigen Stellen auch im Anstehenden, wurden sehr zersetzte basische Eruptiva vom Melaphyrtyp angetroffen. Über den tieferen Untergrund geben uns nur geophysikalische Daten schwache Anhaltspunkte. Zur Deutung sind wir auf Analogieschlüsse angewiesen. Die Basis dieser Analogieschlüsse, die sich vor allen Dingen auf englische, polnische und skandinavische Gebiete stützen, wird erörtert.