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Geologische Ergebnisse neuer Mineralwasserbohrungen in Westfalen

Fricke, K.

Kurzfassung

I. Vorbemerkungen Auf Grund des kriegsbedingten Nachholbedarfes sowie im Hinblick auf die steigende Frequenz hat in den Heilquellengebieten Nordrhein-Westfalens - ebenso wie in den anderen Bundesländern - nach dem Kriege eine lebhafte Bohrtätigkeit eingesetzt, um den größeren Bedarf an Heil- und Mineralwasser zu sichern. Seit 1950 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 38 Neu- bzw. Ersatzbohrungen abgeteuft, und zwar umfassen diese Bohrungen etwa 6000 Bohrmeter. Die Tiefen der Bohrungen schwanken zwischen 20 und 900 m (K. FRICKE 1962). Neben den für die Praxis wichtigen hydrologischen und hydrochemischen Ergebnissen haben einige dieser Bohrungen Ergänzungen und teilweise auch einige neue Erkenntnisse über die örtlich, aber auch im weiteren regionalen Rahmen interessierenden geologischen Verhältnisse des tieferen Untergrundes erbracht. Diese wechselseitige Ergänzung zwischen Wissenschaft und Praxis hat sich auch in diesem Rahmen als ungemein befriedigend erwiesen. Über den größten Teil dieser Bohrungen hat Verf. jeweils nach Abschluß der Bohrungen berichtet. Eine eingehende Erörterung ist daher an dieser Stelle entbehrlich. Es wird auf das Schrifttumsverzeichnis und auf die beigefügte Tabelle der Neubohrungen verwiesen.