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Über stratigraphische Fragen im linksrheinischen Buntsandstein

Müller, E. M.

Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 115 Heft 2-3 (1966), p. 836 - 839

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published: Jul 1, 1966

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ArtNo. ESP171011502036, Price: 29.00 €

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Kurzfassung

Das Berichtsgebiet reicht von der Mechernicher Bucht über die Eifelquersenke und Luxemburg, umfaßt das Saarland und den Pfälzischen Raum und verläuft entlang der Vogesen bis zu deren Südrand nach Belfort. Dieser Raum, bei einer N-S-Erstreckung von rund 320 km und einer SW-NE-Erstreckung von etwa 120 km, wird neben einer Vielzahl von Spezialstrukturen von zwei beherrschenden Elementen als Tiefenrinnen bei der Sedimentation bestimmt, der Eifel-Lothringer Querfurche und dem Saargemünd-Pfälzer Trog, deren Ausdehnung durch paläozoische Massive als Rand- bzw. Schwellenzonen angegeben wird. Der Untere Buntsandstein, wie er aus dem Raum Annweiler bekannt ist (Leberschiefer und Annweiler Sandstein), erreicht nach unserer heutigen Kenntnis nach Westen die Saar nicht und greift nur wenig über die Verbreitung des Zechsteins vor. In der Trierer Gegend nimmt Schröder (1952) allerdings eine lückenlose Sedimentation seit dem Oberrotliegenden an, wie auch Wehrli (1933) eine durchgehende Sedimentation aus Profilen zwischen Saarburg und Mettlach beschreibt. Im Mittleren Buntsandstein wird die Beschränkung auf die variszischen Becken überwunden. Ausgehend von den Tiefenrinnen wird der sm in weiten Gebieten sedimentiert. Die mehrere 100 m mächtigen Sandsteinablagerungen zeigen lokale Faziesschwankungen und lassen sich bislang nicht zufriedenstellend gliedern. In der Pfalz wird der sm dreigeteilt, eine Gliederung, die sicherlich unter Berücksichtigung eines rhythmischen Sedimentationsablaufes der Neubearbeitung bedarf.

Keywords

linksrheinischer BuntsandsteinEifelLuxemburgSaarland