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Stratigraphische Untersuchungen im Unteren Muschelkalk Südniedersachsens

Stein, Volker

Kurzfassung

Nach kurzer Schilderung der Untersuchungsmethodik wird die Schichtfolge des im Arbeitsgebiet 100-110 m mächtigen Unteren Muschelkalkes beschrieben, in dem innerhalb des untersuchten Gebietes 20 Leithorizonte ausgeschieden werden konnten. In die Beschreibung werden die morphologischen und sonstigen Kennzeichen der einzelnen Schichtabschnitte einbezogen. 1. Einleitung Obwohl der Untere Muschelkalk schon häufig Gegenstand stratigraphischer Untersuchungen war, fehlte bisher eine feinstratigraphische Bearbeitung dieses Schichtgliedes im südniedersächsischen Berglande. FRANTZEN & v. KOENEN (1889), ACKERMANN (1953) und BLOCH (1962, 1964) haben Beiträge zur Stratigraphie des Unteren Muschelkalkes im Untersuchungsgebiet geliefert. Das Arbeitsgebiet erstreckt sich vom Göttinger Wald bzw. der Dransfelder Hochfläche im Süden bis zum Elfas im Norden, wobei bevorzugt die Aufschlüsse entlang des Sollingostrandes berücksichtigt wurden. Insgesamt wurden etwa 800 m Schichtfolge feinstratigraphisch untersucht. Für das nicht allzu große Gebiet dürften die stratigraphischen Aussagen damit zureichend gesichert sein. Auf Exkursionen und Begehungen im Elm, Hildesheimer Wald, Lutterer Sattel, Einbecker Wald und Sontraer Graben konnte die vorliegende Gliederung überprüft werden.