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Das Mesozoikum im Untergrunde der Schwäbischen Alb zwischen Münsingen und Meßkirch

Wirth, Eberhard

Kurzfassung

Zusammenfassung Etwa parallel zum Albrande in einem Abstand von rd. 30 km wurden zwischen 1958 und 1964 ungefähr auf der Linie Münsingen - Meßkirch 8 Erdölaufschlußbohrungen niedergebracht, von denen zwei das Grundgebirge erreichten, während 5 im Muschelkalk und 1 im tiefen Gipskeuper endeten. Die Schichtenfolgen der beiden ersten Bohrungen wurden bereits früher veröffentlicht. Die folgenden 6 Bohrungen haben die Kenntnisse über das Mesozoikum im Untergrunde der Alb wesentlich erweitert. Die vorliegende Arbeit will in erster Linie die an den Bohrproben mit Feldmethoden gewonnenen lithostratigraphischen Befunde und die daraus abzuleitende Gliederung der Schichtenfolge vom hohen Malm bis zum Grundgebirge bringen. Darüber hinaus kam es wesentlich darauf an, die geophysikalischen Bohrlochmessungen, vor allem das Electriclog und das Gamma-Ray-Log, stratigraphisch zu deuten, denn diese Messungen bieten ausgezeichnete Vergleichsmöglichkeiten über große Entfernungen hinweg. Die spätere Bearbeitung der reichen Makro- und Mikrofauna und ein näheres sedimentpetrographisches Studium der Kernserien werden sicherlich Kenntnisse erbringen, die über das hier Gebotene hinausgehen und vielleicht auch da und dort eine geringfügige Änderung in der Grenzziehung zur Folge haben mögen.