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Sekundärverfahren unter Anwendung von Wärme im Feld Emlichheim

Heymer, Dieter

Kurzfassung

Das Feld Emlichheim, im westlichen Emsland gelegen, hat einen primären Vorrat von rd. 25 . 10 6 t Tanköl. Auf Grund der heterogenen Permeabilitätsverteilung und der hohen Viskosität des Öles (175 cP unter Lagerstättenbedingungen) ist die primäre Ausbeute der Lagerstätte einschließlich Kaltwasserfluten gering. Sie wird nach der Förderentwicklung der Jahre 1944 bis 1965 auf rd. 12,5% des ursprünglich vorhandenen Ölvorrates bei Erreichen der Wirtschaftlichkeitsgrenze geschätzt. Die geringe Ausbeute und die Lagerstättengegebenheiten führten 1966/67 zur Planung und Ausführung von zwei thermischen Sekundärverfahren: 1. Die Dampfstimulation, 2. Das Heißwasserfluten.