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Der Tagebau Altenburg IV bei Borken - ein Schlüssel zum Verständnis der nordhessischen Tertiärbildungen

Ritzkowski, Siegfried

Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 119 Heft 1-4 (1970), p. 582 - 583

published: Apr 1, 1970
published online: Sep 1, 2017

DOI: 10.1127/zdgg/119/1970/582

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Kurzfassung

Bei Borken, nahe dem Kellerwald in der niederhessischen Tertiärsenke gelegen, wird seit einigen Jahrzehnten Braunkohle unter und über Tage gewonnen. Mit dem Tagebau Altenburg IV hat die Preuß. Elektrizitäts AG (PREAG) den größten künstlichen Aufschluß im nordhessischen Tertiär geschaffen. Bei einer Länge von 2 km, einer Breite von ca. 1,5 km und einem größten Höhenunterschied von etwa 100 m werden recht vollständig sämtliche im nördlichen Hessen verbreiteten Tertiärschichten vom Mitteleozän bis zum Oberoligozän aufgeschlossen. Das mitteleozäne Hauptflöz ist in einer Nord-Süd-Erstreckung von 12 km, in einer Ost-West-Erstreckung von ca. 3 km bauwürdig. Seine Mächtigkeit ist im W am größten, da 2 Oberflöze sich hier mit dem Hauptflöz zu einem einheitlichen Flöz zusammenschließen. Nach E nimmt die Mächtigkeit kontinuierlich ab. Der vertikale Aufbau des Flözes zeigt einen mehrfachen Wechsel von Seenablagerungen, Bildungen eines offenen Moores und des Bruchwaldes.

Keywords

Braunkohleniederhessische TertiärsenkeOberoligozänHauptflözBruchwaldTagebau Altenburg IVBorkenGermany