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Fundierungsprobleme beim Bau der "Grande Duchesse Charlotte Brücke" in Luxemburg/Stadt

Bintz, J.

Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 119 Heft 1-4 (1970), p. 201 - 209

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published: Apr 1, 1970
published online: Sep 1, 2017

DOI: 10.1127/zdgg/119/1970/201

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Kurzfassung

Im Jahre 1957 erließ die Luxemburger Regierung einen Wettbewerb für den Bau einer Brücke über das Alzettetal. Daraufhin wurden 68 verschiedene Projekte von 37 Firmen bzw. Arbeitsgemeinschaften eingereicht. Von den eingereichten Projekten waren: 18 Balkenbrücken aus Eisenbeton, 20 Bogenbrücken aus Eisenbeton, 2 Sprengwerke, 15 Stahlbalkenbrücken, 7 Stahlbogenbrücken, 6 Hängebrücken. Das durch Ministerialbeschluß eingesetzte internationale Sachverständigenkollegium schlug der Luxemburger Regierung den Bau einer Sprengwerkbrücke aus Stahl vor, nach dem Projekt der Arbeitsgemeinschaft "Rheinstahl Union Brückenbau A.G., Dortmund; Socol Bruxelles & Jean Think, Differdingen". Abgesehen von einzelnen Abänderungen wurde das Projekt der obengenannten A.G. von der Luxemburger Regierung angenommen und ausgeführt. Die einzelnen Abänderungen betrafen hauptsächlich die Gesamtlänge des Bauwerkes, die Tragweite der einzelnen Öffnungen, sowie die Vernietung, welche durch eine Verschraubung ersetzt wurde. Das ausgeführte Bauwerk hat drei Öffnungen, eine von 93 m, eine von 157,20 m und eine von 104,80 m. Die Gesamtlänge beträgt 355 m und die Entfernung zwischen den Auflagern der beiden Schrägstützen 234,10 m.

Keywords

BalkenbrückenEisenbetonStahlbogenbrückenVerschraubungVernietungAuflagerSchrägstützenAlzettetalLuxemburg