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Zur Ökologie und Biostratinomie des Schreibkreide-Biotops und seiner benthonischen Bewohner

Ernst, Gundolf

Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 119 Heft 1-4 (1970), p. 577 - 578

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published: Apr 1, 1970
published online: Sep 1, 2017

DOI: 10.1127/zdgg/119/1970/577

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Kurzfassung

Die seit Jahrzehnten nur zögernd fortschreitende ökologische Schreibkreide-Forschung erhielt in jüngster Zeit durch die Greifswalder Schule kräftigen Auftrieb. Die dort z. T. in aufwendiger, quantitativer Arbeitsweise gesammelten mannigfaltigen Ergebnisse wurden 1965 von Nestler in einer vorbildlichert Gesamtanalyse zusammengefaßt. Ein Teil der älteren Vorstellungen über die physikalischen Faktoren des Rügener Schreibkreidemeeres (z. B. Wassertiefe, Sedimentationsgeschwindigkeit) mußten darin nicht unerheblich modifiziert werden. Zwei Reisen nach Greifswald und Rügen (1965 und 1966) gaben mir Gelegenheit, aus erster Hand die Erfahrungen der Greifswalder zu prüfen und Vergleiche mit den nordwestdeutschen Schreibkreide-Lokalitäten (Lägerdorf, Kronsmoor, Hemmoor, vormals auch Lüneburg) anzustellen.

Keywords

SchreibkreideSedimentationsgeschwindigkeitGreifswaldRügenLüneburgGermany