Original paper

Mitteldevon auf dem Meßtischblatt Hohenlimburg Ergebnisse einer Kartierung

von Kamp, Heinrich

Kurzfassung

Von 1964 bis 1968 wurde im Blattgebiet Hohenlimburg eine Revisionskartierung durchgeführt. Gegenüber der Geologischen Spezialkarte von FUCHS (1911) ergeben sich besonders im mitteldevonischen Teil wesentliche Änderungen in der Grenzziehung. VON DECHEN hat 1884 das Mitteldevon in Eifelkalk und Lenneschiefer aufgegliedert. DENCKMANN (1905) unterschied im Liegenden des Massenkalks Honseler-, Brandenberg-, Mühlenberg-, Hobräcker- und Hohenhöfer Schichten. FUCHS (1911) unterteilte die Honseler Schichten zusätzlich in vier weitere Horizonte. Die Gliederung südlich des Massenkalks in Honseler-, Brandenberg-, Mühlenberg- und Hobräcker Schichten ist im Prinzip bestehen geblieben. Der Komplex der Honseler Schichten wurde in 8 Schichtglieder geteilt, von denen der Saater Sandstein-Horizont, die Ihmerter- und Bräkerkopf-Schichten von Osten nach Westen an Mächtigkeit verlieren und etwa in der Blattmitte auskeilen. Innerhalb der Hobräcker Schichten wurden auf Grund der petrographischen Ausbildung und der tektonischen Zusammenhänge vier Faziesbereiche unterschieden. Die Hohenhöfer Schichten (DENCKMANN, 1905) haben sich dabei als ein sandig-siltiger Ausbildungsbereich in den Hobräcker Schichten herausgestellt.

Abstract

The region of Hohenlimburg (Rhenish Schiefergebirge) was mapped geological during 1964-1968. The results are recorded. The outcropping Sediments are of devonian age and belong stratigraphicaly to Eiflium and Givetium.