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Zur Sedimentologie und Paläogeographie des Unteren Buntsandsteins (Tigersandstein, su) und des Eckschen Konglomerates (smc 1) im Schwarzwald

Leiber, Joachim

Kurzfassung

Nachdem durch die Arbeiten von K. EISSELE (1957) und O. WENDT (1963) für das obere Murgtal, J. FRANZEN (1963) für das Gebiet um Schramberg und J. LEIBER (1964) für die Emmendingen-Lahrer Vorbergzone nachgewiesen worden war, daß die Grenze Unterer Buntsandstein/ECKsches Konglomerat überall, dank dem starken Wechsel sedimentpetrographischer Eigenschaften, deutlich in Erscheinung tritt, waren die Grundlagen geschaffen, um auf dieser Grenze aufbauend, großräumigere sedimentologische und paläogeographische Untersuchungen im Schwarzwald durchzuführen. Bei diesen Untersuchungen wird bewußt die alte Gliederung von H. ECK (1875) verwendet. Wenn hier also von Unterem Buntsandstein (Tigersandstein) oder Mittlerem Buntsandstein (ECKsches Konglomerat) gesprochen wird, so handelt es sich jeweils um die Abteilungen im Sinne von H. ECK (1875). Das bearbeitete Gebiet umfaßt den Bereich südlich der Linie Achertaloberes Murgtal und endet im Süden mit dem Auskeilen des Unteren Buntsandsteins bzw. des ECKschen Konglomerates. Im folgenden werden die Untersuchungsergebnisse für den Unteren Buntsandstein und das ECKsche Konglomerat besprochen. Es wurden Profile aufgenommen, Kornverteilung, Sortierung, Schiefe, Rundung der Quarzkörner und die Schwerminerale an ausgewählten Proben untersucht.