Original paper

Das Neogen von Naxos und den benachbarten Inseln

[The Neogen of Naxos and the neighbouring islands]

Roesler, Gerd

Kurzfassung

Im Zentrum der Kykladen treten vereinzelt Miozän und Pliozän auf. Das Miozän ist flyschartig und das diskordant darüberliegende Pliozän als Süßwassermolasse entwickelt.

Abstract

In the centre of the Cyclades Neogene and Miocene deposits are sporadically found. The Miocene deposits are developed in a Flysch-like facies, often discordantly overlain by Pliocene layers in form of Fresh Water Molasse. Am geologischen Aufbau der zentralen Kykladeninseln sind neben metamorphen und eruptiven Gesteinen in geringem Maße auch nichtmetamorphe Sedimentgesteine beteiligt. Bisher wurden Oberperm, Kreide sowie Alt- und Jungtertiär beobachtet. Hiervon sind die vorneogenen Gesteine auf kleine Vorkommen beschränkt, da sie schon vor dem Pliozän weitgehend erodiert wurden. Das relativ häufige Neogen liegt auf den großen Inseln Naxos und Paros in Nähe der Küste. Östlich und südöstlich von Naxos werden die kleineren Inseln Katokoufo, Anokoufo und H. Nikolaos ganz oder überwiegend durch Neogen aufgebaut. Keines der neogenen Vorkommen liegt höher als 20lm über dem Meer.

Keywords

a) MiozänFlyschFaunaMächtigkeitBruch-Tektonik b) PliozänMolasseSüßwasserFlorafestländ. GastropodaDiskordanz Griechenland (Naxos)