Original paper

Erste Ergebnisse von stratigraphisch-sedimentologischen und morphologisch-tektonischen Untersudlungen auf dem Mediterranen Rücken (Ionisches Meer)

Hieke, Werner

Kurzfassung

Auf den Fahrten Nr. 17 (1969) und Nr. 22 (1971) von FS "METEOR" ins Ionische Meer wurden im Gebiet des Mediterranen Rückens eine Reihe von Kernen genommen. Außerdem wurden auf der Fahrt Nr. 22 zwei engmaschige Vermessungsmuster mit Echographen gefahren (Abb. 1). Im Institut für Geologie, Abt. Sedimentforschung und Meeresgeologie, der Technischen Universität München waren an der bisherigen Auswertung dieses Materials F. FABRICIUS, K. BRAUNE, W. HIEKE, J. MÜLLER, W. SIGL und W. STAESCHE beteiligt. Außerdem wirkten mit: I. FRUTH/Univ. München (Metall-Ionen); C. MÜLLER /Frankfurt (Nannoplankton); D. MEISCHNER, J. RUMOHR/Göttingen (pH/Eh-Messungen am frischen Sediment an Bord); K. HINZ/Hannover (Airgun-Messungen, Computer-Auswertung von Echolot-Profilen); D. HEYE/Hannover (Magnetik). Ein Echographen-Profil von der Medina-Tiefsee-Ebene im SW über den Mediterranen Rücken bis zum Festland im NE zeigt für den Rücken drei morphologische Einheiten. Im SW beginnt der Rücken bei ansteigender Profillinie mit einem Kleinrelief mit relativ geringen Höhenunterschieden von 50 bis 100 m, einer Ausdehnung der einzelnen Form-Elemente von 0,5 bis 2 km und Böschungswinkeln bis max. 35° ("cobblestone area", EMERY in HERSEY 1965).

Keywords

Submarin. Rückenmarin. SedimentBruch-TektonikNeo-Tektonik Ionisches Meer