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Grundwasser im Baugrund in Berlin, eine Einführung

Brühl, Hanskarl

Kurzfassung

Die Fachsektion Hydrogeologie (FH) der Deutschen Geologischen Gesellschaft (DGG) und die Sektion Bundesrepublik Deutschland der International Association of Hydrogeologists (IAH) hatten gemäß dem Abstimmungsergebnis ihrer Mitglieder anläßlich des Symposiums "Grundwasser und Umwelt" in Essen (2. bis 5. Mai 1973) beschlossen, den Zwei-Jahres-Zyklus nach den Tagungen 1970 in Krefeld ("Hydrogeologie und Hydrogeochemie") 1971 in Würzburg ("Hydrogeologie in Festgesteinen und Grundwasserschutz") 1973 in Essen ("Grundwasser und Umwelt") beizubehalten und die Tagung 1975 in Berlin vom 7. bis 10. Mai 1975 "hydrogeologischen Problemen beim Tiefbau (z. B. U-Bahnbau in Großstädten) und bei größeren Erdaufschlüssen einschließlich Modelluntersuchungen" zu widmen. Dazu wurde ausdrücklich gewünscht, auch freien Themen (möglichst methodischen Inhalts) Raum zu geben. Der leichteren Faßlichkeit und Prägnanz zuliebe formulierten schließlich die Veranstalter das Thema "Grundwasser im Baugrund". Berlin wurde als Tagungsort gewählt, weil die in der ehemaligen Reichshauptstadt geleisteten Pionierarbeiten im städtischen Tiefbau wie auch in der urbanen Hydrologie und Geologie unvergessen sind; aber auch das Fortwirken der technisch-wissenschaftlichen Traditionen und die neuen Entwicklungen erregten das Interesse. Zwänge, welche durch die Spaltung der Stadt und die räumliche Isolierung von ihrer natürlichen Umgebung entstanden sind, verursachten neue wasserwirtschaftliche Probleme bezüglich der Versorgung von 2 Millionen Einwohnern nebst der Industrie, der Abwasserbeseitigung und der Wasserhaltung bei Tiefbaumaßnahmen.

Keywords

Review articleground waterhydrological mapfoundationmeeting (Berlin7.-10.5.1975) NE-German Lowlands (Western Berlin) TK 25:3445344635453546