Original paper

Die Grenze Rotliegendes/Zechstein im Werra-Fulda-Becken

[The Boundary of the Rotliegend/Zechstein in the Werra-Fulda-Basin]

Schumacher, Claus

Kurzfassung

Das Weißliegende wird als das Basissediment des Zechsteins angesehen. Die stratigraphische Grenze des marinen Zechsteins liegt innerhalb des Weißliegenden. Die Untergrenze des Weißliegenden ist erosiv. Der Kupferschiefer überlagert das Weißliegende im allgemeinen ohne Erosionskontakt. Die Dreigliederung des Weißliegenden ist faziell begründet, wobei ein Sedimentationsrückgang die Zone C beendet und Karbonatkonkretionen entstehen, die die Zone B repräsentieren. In weiten Bereichen des Werra-Fulda-Beckens fallen die Zonen B und C zusammen. Die größten Mächtigkeiten des Weißliegenden mit mehr als 40 m werden mit den Sedimenten der Zone A erreicht. Es handelt sich beim Weißliegenden um Ablagerungen eines "braided-river"-Systems.

Abstract

The Weißliegend is interpreted as basal sediment of the Zechstein. The stratigraphical boundary of the marine Zechstein lies within the Weißliegend. The lower boundary of the Weißliegend is erosional. The Kupferschiefer normally covers the Weißliegend without an erosional contact. The division of the Weißliegend into three zones is based on the facies of the rocks. Zone C ends with a decrease of Sedimentation and carbonate concretions formed which represent zone B. In vaste areas of the Werra-Fulda-Basin zone B and C fall together. Highest thicknesses of the Weißliegend are formed by the Sediments of zone A. The Sediments of the Weißliegend are of fluviatile origin, deposited in a "braided-river"-system.

Keywords

WeißliegendesZechsteinRotliegendesfluviatile sandstonesconglomeratescalichelithofacial stratigraphy Werra-Fulda-Becken