Original paper

Hydrogeological Barrier against Radioactive Contamination of Underground Water in Nuclear Waste Deposition Area

Pajnowska, Halina

Kurzfassung

Es wurden geomorphologische, geologische und hydrogeologische Bedingungen auf dem Gebiet geschildert, wo sich die Deponie radioaktiver Abfälle befindet. Der Standort der Deponie auf dem Gipfel des aus Lehm aufgebauten Hügels hemmt das Eindringen von Wasser. Das Grundwasser ist durch eine schwach durchlässige, ungesättigte Zone mit einer Mächtigkeit von 15,3--21,4 m isoliert. Niedrige Versickerungsbeiwerte (k = 0,35--1,69 m/d) und geringe Relativgefälle (I = 0,002--0,019) haben eine langsame Wasserbewegung in der wasserführenden Schicht zur Folge. Auch die regionalen und örtlichen Richtungen der Wasserströmung gefährden die Umwelt nicht. Der berechnete Zeitraum der Wasserversickerung von der Deponie in die wasserführende Schicht und des Wasserabflusses in das in der Nähe gelegene Flußtal ist lang genug. So kann festgestellt werden, daß die vorhandenen natürlichen Barrieren gegen die Migration von Abfällen in die Grundwasserzone und deren Verbreitung in der Wasserschicht die Umwelt wirksam schützen können.

Abstract

For the region where the described area is situated, the role of geomorphology and geology elements, functioning as barriers in forming Underground water flow was determined. Especially the position, extent and character of water-bearing layer, hydraulic contacts, depths and configurance of water table and directions of groundwater flow were determined. In connection with that the possibility of rainfall infiltration through the soil in the deposition area and its migration to the groundwater were discussed. Finally, on the base of the above mentioned parameters the time of water infiltration and groundwater flow was calculated as 125,6 years. Hydrogeological analysis and calculations give evidence that natural hydrogeological barriers will prevent the migration of contaminated water to considerable extent.

Keywords

Environmental geologywaste disposalradioactive wastegeological barrierloampreventive measurespollutiongroundwater Poland