Original paper

Der spätere Rheingraben als permotriassische Schwelle

[The Rhine Graben area as a Permo-Triassic sedimentary divide.]

Trunkó, László

Kurzfassung

Der heutige Rheingraben wird zwar als eine ursprünglich varistisch angelegte Struktur angesehen, doch es wird allgemein angenommen, daß er während des Spätpaläozoikums und des Mesozoikums nicht wahrnehmbar gewesen ist. Auf paläogeographischen Karten, die Zusammenhänge aus dieser Zeit darstellen, überqueren die Schwellen und Tröge dieses Areal unverändert. Ziel dieser Arbeit ist es zu zeigen, daß die pennischen und triassischen Abfolgen beiderseits des späteren Grabens genügend Unterschiede aufweisen, um hier die Existenz einer Schwelle als Ursache anzunehmen, welche die Sedimentströme gelenkt haben könnte. Diese wiederum könnte auf eine beginnende Mantelaufwölbung bereits in nachvaristischer Zeit zurückgehen.

Abstract

Being originally a Variscan structure, today's Rhine Graben is usually supposed to be completely undiscernible during Late Palaeozoic and Mesozoic times. On palaeogeographic maps demonstrating these epochs, troughs and rises cross the area unchanged. The aim of the present work is to show that differences in the Permian and Triassic sequences on both sides of the later graben are significant enough to presume an influence in the area of the later graben acting as a divide for the transportation of material. This might presuppose the existence of the mantle updoming already during post-Variscan times, with the graben area situated on its top.

Keywords

Geological sectionsPermianTriassiclithofaciesfacies changesridgemantle updominggrabenAlpine Orogeny. Black ForestUpper Rhine GrabenBaden-WürttembergAlsaceVosges Mountains.