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Über verschiedene, von ihm vorgelegte Gegenstände, die Herr Baron v. Buggenhagen, der seit vielen Jahren auf seinen Besitzungen auf Banda, lebt, bei seinem Besuch von dort mitgebracht hat.

Tamnau

Kurzfassung

Zuvörderst eine Reihe von Stücken der sogenannten essbaren Erde, Tanah poang der Malayen, die sich auf verschiedenen Punkten der Insel Ceram, besonders zu Celar und zu Ta auf der Südküste der genannten Insel findet. Es sind dies weissgraue, zuweilen bräunlichrothe, mehr oder minder verhärtete Thone oder lehmartige Massen, die sich im Wasser erweichen, und die dann als Brei genossen werden. In Zeiten der Noth sollen ganze Stämme der Malayen und der Papuas auf Borneo, Celebes, Ceram, Neu-Guinea u. s. w. fast ausschliesslich von dieser Erde leben, die in der Form von flachen Ziegelsteinen als Waare auf vielen Märkten jener Gegenden verkauft wird. Wahrscheinlich enthalten diese Erden grössere oder geringere Mengen von Infusorien, analog dem ähnlichen Vorkommen namentlich in der essbaren Erde aus Patagonien, doch mussten die Untersuchungen darüber wegen Herrn Ehrenberg's Krankheit noch aufgeschoben werden. Sodann eine Sammlung der merkwürdigen und so überaus seltenen sogenannten Cocos-Perlen. Es sind dies milchweisse, zuweilen gelbliche, kugelrunde, mitunter eirunde, selten birnförmige, den gewöhnlichen Perlen sehr ähnliche, steinartige Massen, die sich als sehr grosse Seltenheiten in dem Kern von Cocos-Nüssen, und noch seltener in einigen andern Früchten des südöstlichen indischen Archipels finden. Die vorliegenden Stücke sind von der Grösse eines Stecknadelknopfes bis zu der einer Kirsche. Sie sind zuweilen glänzend und etwas durchscheinend, und sie werden dann von den Rajahs und Malayen-Fürsten jener Gegenden sehr hoch geschätzt, wie gewöhnliche Perlen bezahlt und als Schmuck oder Edelgestein getragen.