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Die Kreide von New Jersey.

Credner, Hermann

Kurzfassung

Literatur und einleitende Bemerkungen. Die Kreide von New Jersey ist bereits mehrfach der Gegenstand geognostisch-paläontologischer Untersuchungen sowohl von Seiten amerikanischer, wie europäischer Geologen gewesen. Vanuxem wies im Anfange der dreissiger Jahre zuerst auf die Zugehörigkeit der Grünsande von New Jersey zur Kreideformation hin. Say, Harlan und Conrad beschrieben bald darauf im Americ. Journal of Science und im Journal of the Academy of Natural Sciences of Philadelphia einzelne dorther stammende organische Reste, wodurch Vanuxem's Annahme bestätigt wurde. Morton gab 1834 in seiner Synopsis of the organic remains of the cretaceous group of the United States die erste vollständigere Zusammenstellung der damals bekannten amerikanischen und unter ihnen auch der new-jerseyer Kreidefossilien. Im Jahre 1840 veröffentlichte Rogers in seinem Final Report on the Geology of New Jersey eine geognostische Beschreibung der Grünsandformation dieses Staates. Lyell legte 1845 die Resultate seiner 1841 erfolgten Bereisung jener Gegenden mit besonderem Bezuge auf eine Parallelisirung mit der europäischen Kreide in einem Aufsatze im Quart. Journ. of the geolog. Society of London, Vol. I., p. 55 - 60 nieder, welchem Forbes und Lonsdale die paläontologische Beschreibung der von Lyell dort gesammelten Foraminiferen und Bryozoen beigefügt haben. Bei Gelegenheit seiner Arbeit über "die Kreidebildungen von Texas und ihre organischen Einschlüsse" stellte F. Roemer 1852 Vergleichungen dieser mit denen von New Jersey und beider mit solchen Europas an.