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Die Aufschlüsse der Eisenbahnlinie von Braunschweig nach Helmstedt, nebst Bemerkungen über die dort gefundenen Petrefakten, insbesondere über jurassische Ammoniten.

Brauns, D.

Kurzfassung

Die geognostischen Funde an der Eisenbahnlinie, welche im Osten der Stadt Braunschweig im Baue begriffen ist, haben bereits mehrfach die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Abgesehen von den brieflichen Mittheilungen, welche ich im XXI. Bande der Zeitschrift der Deutschen geolog. Gesellschaft (S. 700, 701 u. 817) zu Beginn der Erdarbeiten machte, und von den mündlichen Mittheilungen in den Versammlungen genannter Gesellschaft zu. Heidelberg 1869 und zu Breslau 1871, habe ich auch im ,unteren Jura" die jurassischen Schichten und Petrefakten ziemlich vollständig berücksichtigt. Ausserdem hat Herr Ottmer bereits auf S. 452 des XXII. Bandes die Kreideaufschlüsse in der Nähe der Stadt Braunschweig, namentlich die untere Kreide des Bahneinschnittes am Mastbruche, behandelt. Endlich hat Herr Griepenkerl in Königslutter eine sehr reiche Sammlung von Petrefakten der oberen Kreide aus den Einschnitten bei Lauingen und Königslutter angelegt, über welche von demselben vielleicht noch eine ausführliche Bearbeitung bevorsteht. Der Zweck vorliegender Arbeit ist, die mir bis jetzt bekannt gewordenen Ergebnisse zu einem topographisch abgerundeten Ganzen zu vereinigen, weshalb auch die kleine Karte beigefügt ist, auf welcher sämmtliche wichtige Daten in Verbindung mit den übrigen in der Nähe vorkommenden Aufschlüssen - welche grösstentheils bereits auf der Uebersichtskarte der Provinz Sachsen von Herrn J. Ewald, sowie auf der früheren Karte von Herrn v. Strombeck verzeichnet sind sich vorfinden. Der Maassstab des Kärtchens konnte des Formates halber nicht grösser gewählt werden als 1 : 100,000. Doch hat dies den Vortheil, dass die Vergleichung mit den genannten, in gleichem Maassstabe ausgeführten Karten dadurch erleichtert wird. Dem angegebenen Zwecke gemäss theile ich den vorliegenden Stoff topographisch ein und beginne mit dem Westrande der Hebungslinie, welche die Südkante des Elmes bildet.