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Die Juraschichten von Bramsche, Wester-Cappeln und Ibbenbüren

Trenkner, W.

Kurzfassung

Die vorliegende Arbeit bildet gewissermaassen eine Fortsetzung unserer in dem ,ersten Jahresberichte des naturwissenschaftlichen Vereins zu Osnabrück" (1872 pag. 17 - 57) veröffentlichten Abhandlung: ,Die jurassischen Bildungen der Umgegend von Osnabrück." Zum Verständniss der hier vorliegenden Arbeit ist allerdings eine nähere Kenntnissnahme jener Abhandlung nicht unbedingt nöthig, dürfte jedoch für den Leser, dem dieselbe nicht bekannt geworden und dem dennoch eine Gesammtanschauung der hiesigen geognostischen Verhältnisse wünschenswerth erscheint, entschieden Berücksichtigung verdienen, weshalb wir hier vorab auf die Hauptresultate unserer daselbst niedergelegten Forschungen noch einmal in möglichster Kürze zurückkommen. Wir haben es (1. c. pag. 25) bereits ausgesprochen, dass die in dem Osnabrücker Thale auftretenden Juraschichten als ,Reste und Fetzen früherer umfangreicher Bildungen anzusehen sind, die zum Theil vielleicht sogar auf secundärer Lagerstätte gefunden werden." Sie sind in der That ,Juraschollen" oder ,Jurainseln", die von Trias- oder Diluvialschichten begrenzt werden. So namentlich zunächst die Juraschollen von Hörne und Hellern. In einer Thongrube bei dem Kirchhofe in Hellern haben wir die Davoeischichten, bestehend in schwarzblauen Thonen, nachgewiesen. Sie führen:[...]