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Braunkohle mit Steinsalz in Stettin

Küsel

Kurzfassung

Das von mir der geologischen Gesellschaft am 7. Februar 1872 vorgelegte Stück Braunkohle mit Steinsalz erhielt ich mit einem anderen Stücke Braunkohle, das aber nur Spuren von Salz zeigte, und vielen Petrefacten angeblich aus dem Septarienthone von Joachimsthal. Das zweite Stück Braunkohle war auch mit demselben Thon behaftet, wie die Muscheln, die sämmtlich aus ihm stammten. Eine genaue Nachforschung hat aber dargethan, dass diese Braunkohle mit anderer Braunkohle nach Joachimsthal von Stettin her gekommen ist. Dies möchte ich Ihnen zur Berichtigung meiner früheren Angabe mittheilen. Es bleibt nun noch die interessante Frage, von welchem Orte die Braunkohle mit Steinsalz nach Stettin gelangt ist. Bei der Erörterung dieser. Frage darf ein Aufsatz von v. Labecki ,die Braunkohlen- und Salzablagerungen in den miocänen Schichten im Königreich Polen", Zeitschr. der deutschen geol. Gesellschaft V. S. 591, meiner Meinung nach nicht übersehen werden.