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Die Echiniden der nordwestdeutschen Jurabildungen

Dames, W.

Kurzfassung

I. Nachtrag zu den regulären Echiniden (pag. 94 ff.). Stomechinus gyratus AG. sp.Taf XXII. f. Echimis gyralus Ao. Ech de la Suisse II. p. 87, t. 23, f. 43-46. (Uebrige Synonymie bei Wright 1. c. p. 215). Echinus linealus Goldf. bei A. Roemer Nordd. Ool-Geb. p. 27 Höhe: 28 Mm. Durchmesser 43 Mm. Allgemeine Gestalt kreisrund, untere Seite stärker, obere weniger deprimirt. Die Interambulacralfelder sind doppelt so breit, als die Ambulacralfelder. Die Mitte der Interambulacralfelder wird von einem etwa 3 Mm. breiten völlig glatten Raum eingenommen. Zu beiden Seiten desselben stehen nicht crenulirte undurchbohrte Wärzchen, die so angeordnet sind, dass vom Periproct aus zwei Hauptreihen verlaufen, die, abgesehen von einigen die Hauptwarzen umgebenden Körnchen, die ersten 5 Plattenpaare vom Periproct aus den nicht glatten Raum der Platten allein einnehmen. Vom sechsten Plattenpaare an stellt sich jederseits der Hauptreihe noch eine. Reihe Wärzchen ein, die gegen die Basis hin sich noch verdoppeln, und hier so gross werden wie die Warzen der Hauptreihe. Am Umgang dehnen sich die nunmehr aus 5-6 Reihen bestehenden Wärzchen auch nach der Mitte hin aus, so dass der vorher erwähnte glatte Raum verschwindet. Die Grösse und Anzahl der hier zusammen erscheinenden Wärzchen und Körner ist sehr verschieden. Auf der Unterseite stehen die grössten, nehmen aber an Grösse schnell gegen das Peristom zu ab. Auf den Innenzonen der Ambulacralfelder stehen zwei Hauptreihen von Warzen, welche dicht an den Porenzonen hinlaufen; ausserdem stellen sich auf der Mitte noch zwei Reihen ein, die am Umgang und auf der Basis die gleiche Grösse erreichen. Die Porenzonen sind eng, die Poren in schiefe Reihen zu je drei Paaren gestellt, 2-3 kleine Körnchen stehen zwischen den einzelnen Reihen der Porenpaare.