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Über Steinsalzvorkommen bei Welfesholz

Weiss

Kurzfassung

Die Gesammtmächtigkeit stellt sich jedoch wegen der Neigung der Schichten auf 111,3 M. wonach die einzelnen Zahlen zu reduciren sind. Das Steinsalz (z. Th. grossblättrig-krystallinisch und klar) bildet ein linsenförmiges Lager im Gyps, welches auf 110 M. Längsdurchmesser mittelst Strecken aufgeschlossen wurde, während Versuchsörter zugleich das Steinsalz bis zu. seinem Auskeilen im Gyps verfolgten, so dass über die Lagerungsform kein Zweifel sein kann. Dass der Gyps dem sogenannten älteren Gyps der Zechsteinformation angehört, folgt aus obigem Profile. Durch Analysen soll festgesetztsein, dass der Anhydrit im Liegenden des Steinsalzes um so reiner, d.h. freier von Wasser, oder vielmehr von Gyps, gefunden sei, je näher er dem Steinsalz gelegen gewesen.