Original paper

Über einen interessanten Petrefactenfund während meiner vorjährigen geognostischen Untersuchungen auf dem nordwestlichen Oberharze

Halfar

Kurzfassung

Die letzteren erstrecken sich neuerdings blos auf die Devon- und Culmschichten, und zwar vorerst in der kleinen Partie zwischen dem Schalk- und Okerthale bis an die Einmündung des Sülpkethales in letzteres. Es ist dies aus der Generalstabskarten-Section Zellerfeld im Maassstabe von 1 : 25000 ersichtlich, welche vorliegt. Dass ich bisher keine grössere Fläche geognostisch kartirt habe, beruht, abgesehen von der geringen Zeit, die mir für diese Untersuchungen vergönnt war, in meinem Bestreben, die einzelnen Glieder der dortigen Devonschichten durch das Aufsuchen von bezeichnenden Versteinerungen zunächst ihrem Alter nach festzustellen, was mir bei den in dieser Hinsicht noch fraglichen auch einigermaassen gelang. Bekanntlich werden in dem Oberharzer Devon von Unten nach Oben unterschieden: der Spiriferensandstein, die Calceolaschichten, die sogen. Wissenbacher Schiefer A. Roemer's, - welche ich wegen der noch fraglichen Altersstellung der Dachschiefer bei dem Dorfe Wissenbach im Nassauischen in dem genannten Harzgebiete als ,Goslarer Schiefer" bezeichne - und der Kramenzelkalk A. Roemer's. Nur aus den obersten zwei Devonabtheilungen erlaube ich mir, hier eine kleine Auswahl von Petrefacten vorzulegen. Wichtig sind unter diesen insbesondere die aus dem kramenzelartigen Kalke stammenden Exemplare, da aus demselben bis auf eine von A. Roemer beschriebene Clymenia striata v. Münst., deren richtige Fundortsangabe überdies nicht völlig zweifellos ist, kein sicheres Leitpetrefact bisher bekannt war.