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Die Quarz-Porphyre der Umgegend von Ilmenau.

Laufer, Ernst

Kurzfassung

Die Quarz-führenden Porphyre, welche in vorliegender Arbeit behandelt sind, gehören der engeren Umgebung von Ilmenau an und zwar vor Allem dem Gebiete zu beiden Seiten der Um. Links davon wurde dasselbe abgeschlossen durch die Sectionsgrenze des Messtischblattes Ilmenau, so dass die Arbeit die Porphyre nahe Ilmenau selbst umfasst, die der Sturmheide, der Umgebung des Schwalbensteins, die des Rumpelsberges, Buntschildskopfes, Hirschkopfes und der Wilhelmsleite. Die zur rechten Seite der Ilm zu Tage tretenden Porphyre sind hier nur bearbeitet bis zum Kickelhahn und Grossen Erbskopf im Osten und bis Stützerbach im Süden. Bei der Aufsuchung des Materials war mir Herr Hofrath E. E. Schmid in freundlichster Weise behilflich, wofür ich ihm, als sein früherer Schüler, meinen wärmsten Dank ausdrücke, wie auch für seine gütige Unterstützung bei der weiteren Bearbeitung der gesammelten Gesteine. So war es mir auf drei grösseren Excursionen schon möglich, das Material zusammen zu tragen, bis auf Weniges, was ich durch mehrere kleinere hinzufügte. Der erste Ausflug führte zunächst nach dem Grenzhammer, woselbst ein Porphyr mehrfach azoische Gesteine durchbricht, dann nach dem Kienberg zu dem von v. Fritsch beschriebenen Porphyrgang im Porphyrit. Ich verfolgte denselben eine Strecke weit und kehrte über Öhrenstock zu dem dem Grenzhammer gegenüberliegenden Porphyrfels des Burgsteins zurück. Die zweite Excursion ging vom Porphyrbruche, nahe dem Ilmenauer Felsenkeller aus über das Porphyrmassiv der Sturmheide und das Rothliegende des Schwalbensteins, worin ich in mehrfachem Wechsel mit Tuffen Porphyre antraf; weiter gelangte ich zum Heidelberge und auf die Porphyrerhebungen des Rumpelsberges, Buntschildskopfes, dann nach Mönchshof.