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Einige aus Quarz und Antimonglanz bestehende Gangstücke

Websky

Kurzfassung

Dieselben stammen nach seiner Mittheilung aus den Forderungen des Antimonwerkes Heinrichshain bei Punnau in Böhmen, 7 1/2 Kilom. von Marienbad und ebensoweit von der Eisenbahnstation Kuttenplan. Es sind daselbst sechs in hör. 11 - 3 streichende, theils parallel laufende, theils sich spitzwinklig schneidende Gänge bis auf 2000 Meter Länge schurfweise constatirt, zwei derselben durch eine Dampfkunst in 23 Meter Teufe 336 Meter und 152 Meter im Streichen aufgeschlossen worden. Diese Gänge setzen im Amphibolschiefer auf, der nahe dasselbe Streichen, nämlich hor. 10 - 2, besitzt und steil aufgerichtet sowohl östlich wie westlich einfällt. Die Gänge erreichen stellenweise eine Mächtigkeit von 4 Metern, sie bestehen aus zersetztem Nebengestein und sehr drusigem, aus Krystallen zusammengesetztem Quarz, in welchem letzteren der Antimonglanz theils eingesprengt auftritt, theils in derben strahligen Massen eine centrale Ausfüllung bildet; er wird von leicht verwitterndem Markasit begleitet, welcher die Bildung von Eisenvitriol und dessen Oxydations-Producten im Alten Mann bewirkt. In dem gegen Südost sich auflagernden Glimmerschiefer vertauben die Gänge.