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Jura in Hannover

v. Tribolet, M.

Kurzfassung

Ich habe letzten Herbst eine kleine Reise nach Hannover gemacht, um dort die oberen Jurabildungen zu studiren. Schon lange hatte ich die Absicht, diese Reise zu machen, umsomehr, als ich vor 3 Jahren das Vergnügen hatte, von Paris aus mit Tombeck, Royer und Pellat dieselben Bildungen in der Häute-Marne und im Boulonnais gründlich kennen zu lernen. Ich erachtete es daher als sehr wünschenswerth, auch einmal nach Hannover zu kommen, um meine Studien in diesen 3 classischen Juragegenden zu Ende bringen zu können. Auf Einladung von Herrn C. Struckmann habe ich mich letztes Jahr entschlossen, meinen lang ersehnten Plan auszuführen. In seiner letzten Arbeit (diese Zeitschr. 1877. pag. 534.) schlägt Struckmann folgende Eintheilung für den oberen Jura von Hannover vor: [...] Ich habe in den folgenden Zeilen versucht, diese Eintheilung mit derjenigen, die wir im Jura gebrauchen, in Einklang zu bringen. In einer späteren und ausführlicheren Arbeit werde ich Gelegenheit haben, diesen Synchronismus weitläufiger zu besprechen. Was den Zusammenhang der Oxfordbildungen (Hersumerschichten) mit dem Argovien des Jura anbetrifft, so liegt, für mich wenigstens, darüber kein Zweifel vor; denn sie liegen genau wie dieser zwischen der Kellowaygruppe einerseits und der Korallenbank (Terrain à chailles) andererseits.